Mauritius
Mein Paradies


Nicht nur bei frisch vermählten Paaren findet die Insel grossen Anklang. Auch Kiter finden in der häufig perfekt laufenden Welle OneEyes ihr Lebenspartner.

Die gigantische Lagune bietet zusätzlich Platz für Tausende von Kiteanfängern, von denen sich einige an kleinen Tagen in die Welle verirren. Solltest du eher von der Sorte „je weniger Leute, desto besser“ sein, dann hast du zwei Optionen:

  • Du gehst Windsurfen in OneEye, weil hier hast du Vorrang. Häufig geben dir die Kiter auch Vorrang in Manawa.
  • Du gönnst dir die späten Abendstunden ohne Rettungsboot mit der Option nach Hause schwimmen zu müssen.

So oder so. Wellen findest du hier eigentlich immer und diese sind einfach nur erste Sahne! Wind ist häufig Mangelware, ABER genau hier zahlen sich die endlosen Comerseedümpelstunden aus!

Sollte es mal keinen Wind und Wellen haben, hast du mehr, als genug Möglichkeiten deinen Urlaub angenehm zu gestalten. Zum Beispiel einen Marsch auf den Brabant oder bisschen schwimmen mit Delfinen. Oder aber du freundest dich mit Seglern an und segelst zur Nachbarinsel Reunion. Hier ist alles möglich.

Mauritius Spotguide
1          Manawa

Viele behaupten, die Qualität des Spots ist tidenstandabhängig. Kann ich nicht wirklich bestätigen. Wichtig ist, dass die Wellen nicht aus zu östlicher Richtung kommen und es nicht zu viel Wind hat. Den der Wind verhackt die Welle. Die Welle wird hier regelmässig 4 m, bietet aber trotzdem noch etwas spielpotenzial. Den einen oder anderen Aerial kannst du hier während eines Fotoshootings schon mal versuchen. Vorfahrtsregeln im vorab einprägen! Du willst nicht, dass es ein Local macht. Hier solltest du einen Rettungsplan im Kopf haben und fit genug sein für eine 1-2-stündige Schwimmeinlage.


2          Plateau Rogue

Der Name kommt von den rötlichen Korallen und ich habe mich beim ersten Sturz schon gefragt, ob diese die Farbe erst mit der Zeit angenommen oder schon seit beginn rot sind. Das Riff ist wirklich scharf! Die Welle läuft gegen ende sehr schnell und häufig hast du gar keine andere Option als, einen Exitaerial zu machen.


3          Inner Reef

Direkt vor der Station. Gut zum Springen und sollte es sehr grosse Wellen haben, laufen auch hier 2m Wellen rund um LowTide. Meistens etwas voll, aber dafür auch sicher und du kannst 100 % ans Limit.


4          Little Reef

Ist am Sunset kein Wind und der Wind bläst ums Kap aus SO oder NW In den Morgenstunden sehr beliebt bei SUPern und Surfern, wenn das Wasser noch spiegelglatt ist. Die Welle kann bei östlicher Windrichtung bis InnerReef laufen. Zum Windsurfen nur teilweise geeignet, weil die Welle bei normaler Windrichtung gegen Luv läuft.


5          Chameau-OneEye

Nur bei Flut zu empfehlen! Der Riffgürtel rechts bietet mit Chameau den ersten Zwischenstopp für das weiter südlich gelegene OneEye. Chameau kann dich mit Treibholz überraschen. Da du ab hier unnötige Stürze unbedingt vermeiden willst, fährst du deshalb eher weiter Richtung OneEye. Die Welle kann im grossen und ganzen in 3 Sections eingeteilt werden. Nach jeder Section hast du die Möglichkeit, dich wieder raus zu retten. Dazwischen ist der Notfallexit übers Riff mit eventuellem Finnenverlust die bessere Option, denn du und dein Material hat überlebt. Wellengrössen unter 2 m sind eher schwierig, zu surfen, weil diese fast komplett über dem Riff bricht. Bei grösseren Wellen bist du zumindest sicher, dass du bei einem Waschgang nicht gleich auf dem Riff sitzt, aber dass dein Material überlebt liegt bei 30 %. Immerhin kannst du von hier im besten Fall aus nach Hause laufen. Beim Cutback immer einen Blick auf die hintere Welle achten und raushalsen sollte die hintere gegen Lee grösser sein oder du gar ein grosses Set weiter aussen bemerken. „Keine Sorge von hier ist jeder schon mit 3 Masten an den Strand gekommen“ Vishal freut sich auf deinen Besuch und gibt dir ab dem vierten Mal einen Freundschaftsrabatt und Priorität.

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